KOMPETENZORIENTIERUNG

Im kompetenzorientierten Unterricht richten Lehrpersonen ihr Augenmerk auf das Lernen der Schülerinnen und Schüler. Kompetenzorientierter Unterricht zeichnet sich aus durch kognitive Aktivierung der Lernenden, durch anspruchsvolle und "passende" Aufgabenstellungen, durch Vernetzung des neu Gelernten mit vorhandenem Wissen und Können, durch intelligentes Üben, durch geeignete Anwendungssituationen, durch individuelle Begleitung (Lerncoaching) sowie durch Reflexion der Lernfortschritte.

Ziel des kompetenzorientierten Unterrichts ist es, Lernende bei  ihrem Kompetenzaufbau im Rahmen des Lehrplans zu unterstützen. Kompetent sein heisst, über Wissen und Fähigkeiten zu verfügen, um Probleme und Aufgabenstellungen zu lösen, sowie über die Bereitschaft, dies auch zu tun.

Im kompetenzorientierten Unterricht machen die Schülerinnen und Schüler das Lernen zu ihrer eigenen Sache. Sie nutzen dazu Instrumente zur Lernsteuerung wie beispielsweise sogenannte Lernlandkarten.

Schulen können für die Lernwegplanung auch umfassendere sowohl analoge wie auch digitale Instrumentensysteme einbeziehen. Solche Instrumentensets können Aufgaben und Prozesse des Lehrens sowie des Lernens unterstützen und erleichtern.

Raster für die Anschaffung eines Dokumentations- und Unterstützungssystems für den Unterricht mit personalisiertem Lernen

Ein Team der Beratungsstelle Unterrichtsentwicklung und Lernbegleitung (schul-in) hat einen "Raster für die Anschaffung eines Dokumentations- und Unterstützungssystems für den Unterricht mit personalisiertem Lernen" entwickelt. Dieser kann Schulleitungen und Lehrpersonen als Hilfsmittel dienen, ein für ihre Bedürfnisse entsprechendes System zu suchen oder zu entwickeln. Der Raster wurde mit Unterstützung der Stiftung Mercator Schweiz entwickelt.

Weitere Informationen zum Entwicklungsschwerpunkt Kompetenzorientierung

Wir bieten

  • Unterstützung bei der Planung, Vorbereitung und Umsetzung eines Unterrichtsentwicklungsprojekts mit dem Schwerpunkt Kompetenzorientierung.